Diesen Donnerstag lief in unseren Kinos der Film "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" an. Schon zuvor wurde das gleichnamige Buch von Jonas Jonasson zum riesen Erfolg.

Hauptfigur der Geschichte ist Allan Karlsson, der seinen hundertsten Geburtstag im Altenheim feiern sollte. Allerdings war dieser nicht mehr da, als sowohl Pfleger und  Freunde, als auch die Presse in sein Zimmer kam. Denn Allan ist aus dem Fenster geklettert um mit seinen hundert Jahren noch einmal etwas anderes zu sehen. Und davon bekommt er mehr als er sich vermutlich gewünscht hatte.

Als er nämlich im städtischen Busbahnhof auf einen jungen Mann traf, der sich später als Mitglied einer gewalttätigen Motarradband herausstellt, nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Der junge Mann hatte einen unhandlichen Koffer dabei, den er Allan daraufhin in die Hand drückte, um auf die Toilette zu gehen. Mit diesem steigt der Hundertjährige dann in einen Bus, womit er eine Verfolgungsjagd auf ihn und den Koffer auslöste. Denn darin befanden sich nicht weniger als 50 Millionen Euro! Auf seiner weiteren Reise, trifft Allan noch auf neue Freunde, den alten Bahnhofswirt Julius, den Kioskverkäufer Benni, und eine junge, hübsche Frau, mit einem Elefanten als Haustier, aber auch auf die übrigen Mitglieder der Motorradgang, die mittlerweile ziemlich wütend waren. Nebenbei wird Allans früheres Leben erzählt, bei dem er sowohl mit Reagon, als auch mit Stalin und Herbert Einstein einen Schnaps trank, und nebenbei die Formel für eine Atombombe entwickelte.

Im Film wird die Geschichte überzeugend dargestellt, und auch die Schauspieler sind passend ausgewählt worden. Allerdings wird sowohl das Ende der Geschichte stark gekürzt, und auch Teile seiner Vergangenheit weggelassen, was ich als wirklich Schade empfand, da der Film gutes Potenzial auf einen ähnlichen Erfolg, wie das Buch hat. Von mir gibt es also alle Daumen hoch, deswegen hätten mich weitere 60 Minuten nicht gestört. Alles in allem kann ich jeden nur nahelegen selbst einmal ein Blick in das Buch zu werfen, oder dem Kino einen Besuch abzustatten. ES LOHNT SICH DEFINITIV!