Vom 23. November 2014 bis 28. November 2014 waren wir, 16 Schülerinnen und Schüler des JKGs, in Garbsens Partnerstadt Hérouville-Saint-Clair bei Caen im Nordwesten von Frankreich. Nun kamen die Franzosen vom 15. März 2015 bis 20. März 2015 zum Gegenbesuch nach Garbsen, wo wir zusammen mit Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und der IGS und deren Austauschschülern aus Norwegen und Spanien weiter an dem Thema “National Identities” in gemeinsamen Workshops arbeiteten.

Am Montag begann alles mit den üblichen Kennenlernspielen, die die einzelnen Workshops untereinander spielten. Eins davon war zum Beispiel eine Art Bingo, wo man die anderen Schüler fragen sollte, ob sie zum Beispiel schon einmal eine bekannte Person getroffen haben oder man jemanden finden sollte, der dieselbe Schuhgröße hat wie man selber.

Nachdem dieses dann geschehen war, ging die eigentliche Arbeit in den Workshops dann los. Mein Workshop, die Pressegruppe, ist in die einzelnen Workshops gegangen und die Schüler der Workshops interviewt, damit wir am Ende der Comeniuswoche eine Art Zeitung über die einzelnen Workshops fertigstellen konnten. Am Nachmittag fand dann in Hannover eine Art Rallye statt, wo Gruppen bestehend aus Personen aus mindestens 3 Nationen zusammen Hannover erkundeten. Nach dieser Rallye hatten wir dann Freizeit, wo die meisten Deutschen mit ihren Austauschschülern shoppen gingen oder andere Aktivitäten mit ihnen machten, wie zum Beispiel das Funkhaus vom Radiosender ffn zu besuchen.

Ein gemeinsames Gruppenbild mit der ffn-Moderatorin Julia Bamberg

Am Dienstag ging es dann den gesamten Tag mit den Workshops weiter, wo die Arbeit, die am Montag begonnen wurde, fortgesetzt wurde. Nach den Workshops ging es für uns, den Schülern und Schülerinnen des JKGs, zusammen mit unseren französischen Austauschschülern in die Lasertag-Arena in Berenbostel, wo wir zusammen Lasertag gespielt haben. Lange war der Abend jedoch nicht, da wir am nächsten Morgen schon gegen 4:30 Uhr aufstehen mussten.

Denn am Mittwoch ging es für uns nach Berlin! Schon morgens früh um 5:45 Uhr trafen wir uns in Berenbostel am Geschwister-Scholl-Gymnasium, wo wir pünktlich um 6 Uhr in Richtung Berlin aufbrachen.

Der Tag in Berlin war ziemlich erlebnisreich, da wir zunächst eine Gedenkstätte der Berliner Mauer besichtigten und von dort aus alleine in Gruppen durch Berlin zogen. Da der S-Bahnhof in der Nähe gesperrt war, begann das Abenteuer Berlin schon beim Losgehen, da man erstmal eine U-Bahn-Station finden musste.

Die einzelnen Gruppen hatten theoretisch Freizeit, jedoch mussten sie zu 5 Sehenswürdigkeiten und ein Gruppenfoto vor der jeweiligen Sehenswürdigkeit machen. Auch in Berlin wurde dann in der Freizeit wieder geshoppt. Gegen 19:45 Uhr ging es dann wieder in Richtung Garbsen, wobei die Rückfahrt deutlich ruhiger war als die Hinfahrt, da jeder erschöpft war.

Alle 98 Schüler aus Deutschland, Spanien, Norwegen und Frankreich vor dem Brandenburger Tor

Dafür ging es am Donnerstag erst um 9:30 Uhr in die abschließenden Workshops, da gegen 15 Uhr schon die Präsentation der Workshops beginnen sollte. Dort sah man dann ein Theaterstück des Workshops “Drama”, die Fotostory des Workshops “Fotostory” oder die Planung des Workshops “Youth Meeting”. Abends gab es dann noch den Abschlussabend, den “National Evening”, wo einzelne Spezialitäten aus allen vier Ländern zum Beispiel auf dem Buffet angeboten wurden und wo auch die Gewinner der Hannover-Rallye gekürt wurden.

 

Am nächsten Morgen ging es dann für uns auch wieder relativ früh aus dem Bett, da die Abfahrt der Franzosen bevor stand. So ging es also um 8:30 Uhr zum JKG, wo die Franzosen also wieder in Richtung Caen aufbrachen.

Als Fazit kann ich sagen, dass ich es jedem empfehlen würde, an so einem Projekt teilzunehmen, auch wenn das Comenius-Projekt als solches nicht mehr stattfinden wird, sondern durch das “Erasmus Plus”-Projekt ersetzt wird. Eine solche Erfahrung, mit Schülern aus vier Nationen zusammenzuarbeiten, kann man so schnell wahrscheinlich nicht mehr bekommen. 

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