30.09.2015-02.10.2015

 Kleid mit Wirbelsäule

In diesem Zeitraum fanden die Projekttage statt.

Eines dieser Projekte war: ,, Modevergleich in der DDR und BRD". Etwa 20 Schülerinnen und Frau Diekmann und Frau Gerdes haben sich mit der Mode in der DDR und BRD beschäftigt. Ein eher unbedeutendes und kleines Thema meinen die Meisten, aber es ist alles anderes als das.

Was in der BRD schicke Markenmode war, war in der DDR eine viel zu teure schlechte Nachmache.

Damit haben wir uns beschäftigt.

In der BRD gab es schönes Leder, aber in der DDR nur Lederimitationen wie Lederol. Dies wurde in den 1930er Jahren entwickelt und produziert. Es war ein einseitig gummiertes, leinwandbindiges Gewebe aus Baumwolle oder Vikose. Es war wasser- und luftundurchlässig.

Qualitätsstoffe wie Seide konnte man nur auf dem Schwarzmarkt erwerben. Sonst gab es sie nirgends. Stoffe wie Polyester aus der DDR luden sich elektrisch auf und blieben an den Beinen haften. Und das Design der Klamotten war auch sehr billig. An hübschen Verzierungen wie Knöpfen oder Rüschen wurde sehr großzügig gespart.

Jeder Haushalt hatte eine Nähmaschine und Strick- sowie Häkelnadeln, da an den Sachen meist noch große Veränderungen vorgenommen werden mussten.

 Kleid aus Müll

Zu diesem Thema haben wir Plakate gemacht, aber das ist nicht alles, wir konnten noch kreativer werden. Am 01.10.2015 haben wir in Hannover die Modeschule Fahmoda besucht (siehe Artikel von Jaqueline). Dort hat man uns eine Aufnahme der Modenschau 2014 gezeigt und wir haben dabei viel über Stoffe gelernt. In 5er-Gruppen konnten wir dann eigene Röcke, Oberteile und Kapuzen aus Papier gestalten und sie an Schneiderpuppen ansehen.

Kleid mit Rüschen         Kleid mit Hariboschnecken

Am Freitag haben wir unseren Raum schön gestaltet. Viele Schüler, Lehrer und Eltern kamen, um sich zu informieren und zu überprüfen, ob auch alles stimmt.

Ich finde dieses Thema sehr interessant, da ich es spannend finde, wie die Leute in der DDR gelebt haben und mit dem Alltag umgegangen sind. Was damals als vollkommen gewöhnlich galt, ist heute sicher sehr altmodisch und unbeliebt. Deshalb habe ich dieses Projekt gewählt und es hat nicht zu viel versprochen. Es hat mir sehr gut gefallen. Jaqueline Gard aus der 7b, welche auch dieses Projekt hatte, äußerte sich so:,, Ich fand das Projekt schön und der Ausflug hat Spaß gemacht!"

Text und Bilder von Pia Fünfkirchler (7b)