Von Leyla Schäfer und Umut Genc. Wisst ihr, dass sich 40 Flüchtlinge aus dem Sudan auf dem Weißekreuzplatz direkt hinter dem Hauptbahnhof in Hannover befinden?

Am 25. Juli haben wir, die AG Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, Flüchtlinge und ihre Unterstützer für eine Informationsveranstaltung im neunten Jahrgang eingeladen. Sie haben uns über die komplizierte und Menschen verachtende Lage im Sudan berichtet. Dort

regiert der Diktator Omar Albashir, der sogar von dem Internationalen Gerichtshof gesucht wird. Die einzige Rechtsgrundlage im Sudan ist die Scharia, das islamische Recht, das mit unserem Demokratieverständnis nicht übereinstimmt. Menschen werden inhaftiert, gefoltert und getötet. Aus diesen Gründen sind die Menschen unter sehr schwierigen Bedingungen nach Deutschland geflüchtet. Die Lebensbedingungen sind für Flüchtlinge auch hier nicht einfach. Daher demonstrieren sie für bessere Asylrechte, z.B. eine schnellere Bearbeitung der Asylanträge, und ein Bleiberecht in Deutschland, um Folter und Tod in ihrem Heimatland zu entgehen.

Einer der Flüchtlinge sagte, dass er gerne zurück in den Sudan und wieder unterrichten möchte, aber nur unter der Bedingung, dass die Menschenrechte eingehalten werden. Er wünscht sich, dass die deutsche Bevölkerung mehr über die Situation der Flüchtlinge erfährt.

Am Ende der sehr informativen Veranstaltung waren wir alle mitgerissen, überrascht über die schreckliche Situation der Sudanesen wie auch sehr berührt.

Leyla Schäfer und Umut Genc, Kl.7a