Während der Projektwoche am JKG haben immer wieder Schüler Exkursionen zu bestimmten Unternehmen unternommen. Wir haben uns in diesem Zusammenhang die Mülldeponie in Hannover-Lahe angesehen.
Als wir schließlich das Bürogebäude und unsere, sich darin Aufhaltende, Gruppenleiterin für diesen Tag gefunden haben, bekamen wir unsere Warnwesten und durften loslegen:

Angefangen hat unsere Führung in der Halle des biochemischen Abfalls. Nachdem man sich an den etwas ordinären Geruch gewöhnt hat, bekamen wir einige Interessante Fakten zu unserem Müllverbrauch. So läuft in unserem täglichen Leben in Bezug auf Mülltrennung, und generelles Müllerzeugnis noch einiges schief.
Schließlich wird zwar eine Menge dessen, was wir erzeugen, wiederverwerted oder verbrannt, jedoch bleibt immer eine kleine Menge an nicht brennbarem Material übrig.
Weiter ging unsere Führung auf den Klimapfad, der verdeutlicht, was wir mit den Mengen an Müll der Umwelt antuen.
Als nächstes haben wir einen Exkurs in den Biokompost gemacht, und uns die bald begehbaren, aus Müll bestehenden, Berge nahe der Deponie angesehen. Mittlerweile sind die Abdeckungen und Techniken nämlich soweit, dass keine Gase mehr aus dem Kompost durchdringen, die eine Gefahr für den Menschen darstellen könnten.
Zuletzt folgte dann der Weg zur Wertstoffabgabe, an welcher man seinen Müll bewusst trennen kann.

Alles in allem hat diese Führung deutlich gezeigt, dass wir DRINGEND unsere Müllproduktion verringern müssen, oder später einmal an diesem ersticken werden.
Ein Anfang macht dabei die neu eingeführte Tonne. Dementsprechend kann ich nur jedem, der diese noch nicht verwendet, schnellstmöglich auf die deutlich gesündere Variante umzusteigen.