In der Zeit vom 23. November 2014 bis zum 28. November 2014 waren 15 Schüler des 10. Jahrgangs mit dem Comenius-Projekt in Hérouville-Saint-Clair bei Caen im Nordwesten von Frankreich. Das Comenius-Projekt wurde 1997 ins Leben gerufen und hat das Ziel, dass Schülerinnen und Schüler innerhalb der Europäischen Union zusammenkommen, um zusammen an einem bestimmten Thema zu arbeiten. Dieses Projekt wird auch von der Europäischen Union gefördert. Dieses Jahr dreht das Projekt sich um nationale Identitäten.

Nach einer sehr kurzen Nacht trafen wir, 15 Schüler des 10. Jahrgangs des JKGs, uns um 5 Uhr am frühen Morgen am Hannover Airport. Nachdem dann alle, mehr oder weniger pünktlich, am Terminal C waren, ging es los: EINCHECKEN!

Unser Flug AF 1939 auf der Anzeigetafel

Sofort nachdem die ersten ihre Boardingpässe in den Händen hielten ging die Fragerei los: Wer hat Platz 7F? Wer hat Platz 20A? Wer hat Platz 16D?

Als dann aber auch alle durch die Sicherheitskontrollen waren und im Wartebereich am Gate saßen, hatten wir kurz Zeit um das Gate zu "erkunden". Um kurz nach 6 Uhr ging es dann aber zum Flugzeug - TIME FOR BOARDING!

Im Flugzeug angekommen, waren manche mehr oder weniger begeistert von ihren Plätzen, was aber schnell verflog, denn es ging nach PARIS!

Die letzten Minuten auf deutschem Boden!

Als wir dann nach 1 1/2 Stunden auch pünktlich in Paris ankamen, waren wir alle glücklich und wollten nur noch unsere Koffer loswerden um dann unsere Sightseeing-Tour zu starten. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir am Gare du Nord an, wo wir unsere Koffer einschlossen um zu Sehenswürdigkeiten wie dem Eiffelturm, des Louvre und der Kathedrale Notre Dame aufzubrechen.

Beim Notre Dame angekommen, starteten wir nach einer kurzen Pause mit dem "Batobus" (einer Art Bus, nur auf dem Wasser) in Richtung Louvre und Eiffelturm.

Die Kathedrale Notre Dame

Der Louvre

Das wohl bekannteste Wahrzeichen von Paris: der Eiffelturm!

Ein Gruppenbild vor dem Louvre

Gegen 19 Uhr fuhren wir dann weiter mit dem Intercités nach Caen, wo uns unsere Gastfamilien schon am Bahnhof erwarteten.

Am nächsten Morgen mussten wir um 8:30 in der Schule sein, wo wir von der Schulleiterin empfangen wurden und danach ein paar Kennenlernspiele gespielt haben. Später am Montag hatten wir dann auch noch Workshops. Abends gab es noch einen "Begrüßungsabend", wo uns mit Präsentationen ein bisschen was über die Normandie erzählt wurde.

Dienstags ging es dann mit den Workshops weiter, bevor wir in zwei Gruppen aufgeteilt wurden und zwei französische Schüler uns durch Hérouville-Saint-Clair geführt haben.

In der Mitte der Woche ging es dann in die nächstgrößere Stadt, die in unserem Fall Caen war. Dort mussten wir in Gruppen bestehend aus je 10 Schülern zu bestimmten Denkmalen oder Gebäuden und jeweils Fotos mit vorgegebenen "Posen" machen. Am Nachmittag hatten wir dann jeweils Zeit in unseren Familien. Manche gingen mit ihren Familien shoppen, manche klettern und manche auch ans Meer.

Am Donnerstagvormittag hatten wir dann die finalen Workshops, deren Ergebnisse wir am Nachmittag dann vorstellen mussten. Am Nachmittag gab es dann auch eine Art "Fotokontest", bei denen jeweils 5 Fotos der Fotorallye vom Mittwoch präsentiert wurden. Gegen 18:30 hat dann der Abschlussabend begonnen. Als wir dann gegen 21 Uhr von unseren Gasteltern abgeholt wurden, waren die meisten traurig, dass sie den Großteil der Franzosen morgen nicht mehr sehen werden.

Zum Schluss trafen sich alle Deutschen am Freitag gegen 08:30 am Bahnhof von Caen, wo wir uns gegen 08:45 endgültig von unseren Gastfamilien verabschieden mussten, bevor wir gegen 9 Uhr in den Zug Richtung Paris stiegen.

Nachdem wir noch ein paar Stunden Freizeit in Paris hatten, trafen wir uns alle wieder gegen 16 Uhr am Pariser Gare du Nord, wo wir ein paar Stunden vorher wieder unser Gepäck eingeschlossen hatten. Mit der Pariser RER, was so etwas wie die S-Bahn in Deutschland ist, fuhren wir zum Flughafen Charles de Gaulle, wo wir um 20:05 wieder nach Hannover abflogen. Als wir gegen 21:30 in Hannover gelandet sind, wurden wir alle von unseren Familien herzlich empfangen.

Fast jedem hat die Zeit in Frankreich sehr gefallen und fast jeder war traurig, wieder in Deutschland zu sein. Und nun freuen wir uns alle auf Mitte März, wenn die Franzosen nach Garbsen kommen!