Ein zweichwöchiger -, vierwöchiger -, halbjähriger -, oder gar ganzjähriger Auslandsaufenthalt wäre etwas für dich?
Du möchtest nicht nur deine Sprache verbessern, sondern auch tolle Ausflüge und Aktionen starten, bei denen du viele neue Leute kennen und schätzen lernst?
Dann kann ich dir einen Blick auf die Homepage von "EuropartnerSprachreisen" nur empfehlen.

Ihr Programm bietet dir sowohl die Möglichkeit europäische Länder zu besuchen (z.B. England, Frankreich, Malta) als auch auf dem amerikanischen Kontinent zu landen. Die Dauer umfasst eine Spanne von zwei Wochen bis zu einem Jahr, bei Wochenausflügen finden diese in den Ferien statt.

Um euch einen kleinen Anblick, und vielleicht auch einen gewissen Reiz zu bieten, an soetwas teilzunehmen, werde ich euch etwas von meinem Aufenthalt in England erzählen:

Insgesamt habe ich den kompletten August in England verbracht, zwei Wochen habe ich in Christchurch und zwei Wochen auf Portland gelebt.
Angefangen hat das Ganze mit einer 20-stündigen Bus- bzw. Schifffahrt, die mir im Vorraus als sehr angenehm und wichtig angepriesen wurde. Wie sich für mein Empfinden herausgestellt hat, war dies nicht der Fall, so würde ich einen 1 1/4 stündigen Flug doch empfehlen. Denn anstatt einer tollen, lockeren Atmosphäre findet man lauter abgenervter, müder, und seekranker Teens vor. Abfahrt ist, je nach Wohnort, irgendwann am Freitag und Ankunft am Samstag morgen. Verschiedene Busse starten in unterschiedlichen Städten und treffen sich erstmals in Venlo (Niederlande). Dort steigt man in einen anderen Bus um, der einen dann zum jeweiligen Kursort bringt. Nachdem man Belgien durchquert hat, fährt man schließlich nach Calais (Frankreich). Dort erwartet einen die Fähre, die einen in 45 Minuten über den Ärmelkanal nach Dover (England) bringt.
Wenn man seinen Kursort nun erreicht hat, bekommt man den Namen seiner Familie und wird von dieser abgeholt und in die neue Unterkunft gefahren. Dort angekommen hat man etwas Zeit zur Ruhe zu kommen, und sich mit seinen Zimmerpartnern vertraut zu machen, wenn man diese vorab nicht kannte. Nachmittags steht dann ein erstes Treffen mit der Gruppe und den Teamern an, bei dem Grundlegendes für die nächsten Wochen geklärt wird. Abends hat man erneut Zeit, seine Gastfamilie und Gruppenmitglieder kennen zu lernen. Am darauffolgenden Tag folgt etwas wie eine Stadtralley, um die Umgebung zu erkunden, nachmittags Freizeit oder Spiele.
Im Allgemeinen hält man sich während der Zeit nur ab 5 p.m. (17:00) bis morgens 8 a.m. (08:00) bei den Gastfamilien auf, damit diese auch noch ihre Freizeit haben. Dementsprechend wartet ein vollgepackter Plan auf euch. ;)
Am Montag beginnt die Schule:
Hier wird am ersten Tag zunächst ein Multiple-Choice-Test geschrieben, um eine Klassenbildung nach Leistungsstand zu finden.
Dabei wird von A - C diffenrenziert, wobei C, nach Englischem Beispiel, das höchste Level ist.
Auch wenn sich das jetzt nach Druck in den Ferien anhört, ist alles sehr entspannt. Wenn der Test das Können nicht richtig wiedergibt, gibt es immernoch Möglichkeiten die Klasse zu wechseln. Auch der Unterricht an sich, inklusive den Lehrern ist sehr entspannt und abwechslungsreich, dadurch, dass man nicht oft an der Grammatik, sondern am Mündlichen arbeitet.
Des weiteren sind immer wieder spannende Ausflüge geplant, die man zu Beginn auf einem ActivityPlanner erhält. Dabei sind Ausflüge in die Landschaft, z.B. Durdle Door, oder auch Ausflüge zum Strand oder zum Shoppen, oder aber auch in interessante nahgelegende Großstädte, wie z.B. Oxford. Immer dabei sind Ausflüge in die Hauptstadt: London Calling!

Auch innerhalb des Kursortes finden immer wieder spannende, allerdings auch weniger spannende, Aktivitäten statt, die einem zumindest vor der Langeweile retten. Falls es Probleme gibt, kann man jederzeit mit seinen Teamern, den Gasteltern oder auch mit den Lehrern sprechen. Alle sind sehr hilfsbereit und tun alles für euer Wohlbefinden.

Klar sind alle diese Sprachreisen individuell, und es ist praktisch unmöglich, dass ihr die gleichen Erlebnisse und Erfahrungen macht, wie ich, allerdings möchte ich trotzdem nocheinmal meine Sicht schildern:
Persönlich bin ich wirklich sehr angetan von Europartner und möchte jedem nur nahelegen sich selbst ein Bild davon zu Bilden. Eine Sprachreise ist ein absolut tolles Erlebnis und eine Erfahrung die dir niemals mehr jemand nehmen kann.
Allgemein war ich super zufrieden: In Christchurch wohnte ich total zentral, und meine Gastfamilie war super. Alle waren zwar leicht verrückt, aber es war mega lustig. Insgesamt wohnte ich mit meiner Zimmerpartnerin, den beiden Gasteltern, zwei Gastbrüdern, zwei Gastschwestern, zwei Katzen und einem Hund zusammen. Dies war nicht die Familie, die ursprünglich für uns vorgesehen war, allerdings bin ich froh bei ihnen gelandet zu sein. Alle waren super nett und haben uns auch neben den eigentlichen Aktivitäten gut beschäftigt (auch der Whirpool im Garten war ein super Highlight). Der Schulweg war ein dreiminütiger Fußweg, dementsprechend hatten wir viel Zeit zuhaus. Busfahrkarten und ID-Karten werden gestellt. Das einzige, was in Christchurch wirklich enttäuschend war, waren die Teamer. Diese waren zwar immer als Ansprechpartner da, jedoch sehr sehr unorganisiert, sodass unser ActivityPlanner quasi "für die Tonne" war,auch die Gruppenkonstellation hat nicht bei jedem funktioniert, allerdings gab es dafür gegenügend Möglichkeit sich aus dem Weg zu gehen.

In Weymouth bzw. Portland war die Gruppenkonstellation angenehmer, alle haben sich super verstanden. Auch hier hatte ich eine mega nette Zimmerpartnerin, diesmal sogar aus der Nähe. Auch die Unterkunft war gepflegt und man hat sich direkt wohlgefült. Allerdings wohnte ich nun bei einer alleinstehenden Frau, was ein krasser Kontrast zur voherigen Familie war. Trotzdem war auch ihre Gesellschaft wirklich angenehm, da sie dadurch mehr Zeit für uns hatte, und wir viel mit ihr reden konnten, teilweise auch bis tief in die Nacht. Auch hier wurden wir neben den Gruppenaktionen abends einmal mit einen Pub genommen, oder haben uns einfach die wunderschöne Halbinsel angesehen. Nachteil daran war, dass wir jedes mal eine 45-minütige Busfahrt auf uns nehmen mussten, um zum Beispiel zur Schule zu kommen. Dementsprechend saßen wir ins gesamt rund drei Stunden am Tag im Bus.
Was das sonstige Programm angeht, hatten wir wirklich Glück, da gerade Karneval in Weymouth war. So war die gesamte Promenade voll mit Fahrgeschäften und Ständen, an denen man beinahe alles bekommen konnte.

Ich selbst könnte noch Seiten darüber schreiben, was ich alles erlebt habe, aber um euch nicht zu viel vorwegzunehmen, und einen gewissen Anreiz zu lassen, sollen diese Infos für den Anfang genügen.
Als weiteren Anreiz sich gerade dieser Organisation anzunehmen, kann ich sagen, dass ich so beigeistert davon war und mir nun überlege mit diesen auch für ein Jahr mal in die Staaten zu fliegen.